Staub und Schweigen auf dem Feld der Ehre
Unter einer unerbittlichen Sonne trafen die Heere von Jark Schmetterbauch und High Priest Kanoteph aufeinander. Ein weites, offenes Schlachtfeld – kein Versteck, kein Hinterhalt. Nur Raum für rohe Gewalt und uralte Disziplin.
Die Oger kamen zuerst.
Mit donnernden Schritten walzten sie vor, ihre Masse und Wucht darauf ausgelegt, die knöchernen Reihen Khemris zu zerschlagen. Doch Kanoteph wich nicht. Seine Legionen erhoben sich erneut und erneut, als wären sie selbst Teil des endlosen Sandes. Pfeile verdunkelten den Himmel, uralte Beschwörungen hielten die Linien zusammen, wo lebende Krieger längst gebrochen wären.
Der Aufprall war gewaltig.
Oger rissen Skelette auseinander, schleuderten Knochen durch die Luft – doch für jeden gefallenen Krieger erhob sich ein anderer. Der Vormarsch stockte, verlor an Tempo, während die unermüdlichen Legionen Khemris sie banden und zermürbten.
Stunden vergingen.
Keiner wich. Keiner brach.
Als die Sonne schließlich sank und das Licht über den Dünen verblasste, standen beide Armeen noch – erschöpft, dezimiert, aber ungebrochen. Kein Durchbruch, kein Sieger.
Nur Staub, Stille und das leise Klirren von Knochen im Wind.
Ein Unentschieden – doch eines, das nach einer Fortsetzung verlangt.