Das Kreischen des Warpportals
Der Boden selbst schien krank, als Rikkitar Warpsteinklaue in die Schlacht zog.
Auf seiner dröhnenden Höllenglocke thronend, ließ der Graue Prophet die Luft erzittern, während seine Rattenscharen kreischend vorrückten. Warpenergie flackerte über das Schlachtfeld, verzerrte die Realität – und kündigte an, dass dies kein gewöhnlicher Kampf werden würde.
Ihm gegenüber sammelte Gnarz Hackzahn, Waaaghdokta der Zersäbelung, eine wilde Horde aus Orks und Goblins. Squigs hüpften unkontrolliert durch die Reihen, Kurbelwagen ratterten vorwärts, und irgendwo darüber kreiste ein Schwarzork auf Lindwurm. Doch statt sich in die Schlacht zu stürzen, hielt sich das gewaltige Monster auffallend zurück – als spüre selbst das Biest die unnatürliche Gefahr, die von den Skaven ausging.
Dann brach das Chaos los.
Das Todesrad raste knisternd durch die Linien, schleuderte Blitze aus reiner Warpenergie und zerschmetterte alles, was sich ihm in den Weg stellte. Gleichzeitig wälzte sich die Höllengrubenbrut in den Kampf – wurde niedergestreckt… und erhob sich erneut. Zuckend, sich neu zusammensetzend, als würde der Tod selbst sie verweigern.
Dieser Moment brach den Widerstand der Grünhäute.
Zwischen dem unaufhaltsamen Vormarsch der regenerierenden Brut und den vernichtenden Aufpralltreffern des Todesrades zerfiel Gnarz’ Armee. Befehle gingen unter, Mut wich blankem Überlebenswillen. Selbst der Lindwurm griff nicht entscheidend ein – und so wurde die Schlacht verloren, noch bevor sie wirklich entschieden war.
Rikkitar aber kreischte vor Triumph.
Aus den Überresten der Schlacht barg er ein flackerndes Relikt – ein instabiles Warpportal, pulsierend vor Macht. Ein Werkzeug für kommende Feldzüge, um Raum und Entfernung selbst zu verhöhnen.
Und während die Goblins ihre Niederlage verarbeiteten und aus ihr zu lernen suchten, verschwand der Graue Prophet bereits wieder im Warplicht.