Der Monsun von Xhupatzel
Zwischen schroffen Gebirgskämmen und zerklüfteten Pfaden trafen die Streitkräfte des Slannpriesterlords Xhupatzel und die Krieger Mordreks unerwartet aufeinander. Kein Heer war vollständig bereit, keine Schlachtlinie sauber gezogen. Doch während die Chaoskrieger noch glaubten, eine gewöhnliche Feldschlacht vor sich zu haben, begann sich bereits der eigentliche Plan der Echsenmenschen zu entfalten.
Skinks schwärmten wie giftige Insekten über das Schlachtfeld, huschten zwischen Felsen und Geröll hindurch und positionierten sich genau dort, wo die Gedanken ihres Slann sie benötigten. Hinter ihnen marschierten die legendären Klingen des Tzunki, schweigend und unbeweglich wie ein uralter Tempel aus Jade und Gold.
Auf der rechten Flanke aber lauerte die eigentliche Gefahr.
Dort ritten die alten Hornnackenveteranen gemeinsam mit dem beschworenen Warpfeuerdrachen auf die Elite des Chaos zu. Mordreks auserkorene Ritter und der gewaltige Drachenchampion galten als die tödlichste Streitmacht des gesamten Feldes – und genau sie wollte Xhupatzel aus dem Kampf nehmen. Immer wieder opferten sich einzelne Skinkschamanen, stellten sich den Chaosrittern direkt in den Weg und zwangen die schwer gepanzerten Reiter zu Umwegen und Neuformierungen, während die Echsenkrieger an ihnen vorbeizogen und tiefer ins Herz der Chaoslinien drangen.
Erst spät erkannte Mordrek die Falle.
Doch da hatten sich der Warpfeuerdrache und die beiden Hornnackenveteranen bereits in den gewaltigen Barbarenblock geworfen. Der Aufprall erschütterte das Tal. Klauen, Hörner und uralte Waffen rissen durch Fleisch und Knochen — und dennoch blieben die Chaosbarbaren stehen. Wie von dunklen Göttern selbst gestützt, hielten sie der monströsen Gewalt stand. Der Warpfeuerdrache, von der Zähigkeit seiner Opfer regelrecht gebrochen, wandte sich panisch ab und floh aus dem Kampf.
Von dort an begann die Schlacht den Echsenmenschen zu entgleiten.
Während der Slann mit gewaltigen Zaubern den Himmel verdunkelte und die Skinks unaufhörlich Pfeile und Wurfspeere in die Reihen des Chaos sandten, gerieten die großen Bestien außer Kontrolle. Einer der alten Hornnackenveteranen fiel nicht durch feindliche Hand, sondern durch die verfluchte Macht der kichernden Klinge, deren wahnsinnige Magie ihn gegen sich selbst wenden ließ. Der andere kämpfte verbissen gegen den Drachenchampion des Chaos, während sich die riesige Chaosbrut unaufhaltsam durch das Zentrum wälzte.
Erst konzentrierter Beschuss und die Magie Xhupatzels brachten das Monster schließlich zu Fall.
Doch selbst jetzt wankte Mordreks Armee nicht.
Der Warpfeuerdrache floh erneut, sammelte sich nicht mehr und verschwand endgültig zwischen den Bergen, während die Chaosritter sich langsam für den entscheidenden Schlag formierten. Xhupatzel versuchte ein letztes Mal, das Schicksal zu wenden. Schwarze Wolken zogen über die Gipfel, ein beschworener Monsun brach über das Schlachtfeld herein und ließ den Angriff der Chaosritter im Schlamm und peitschenden Regen zusammenbrechen.
Für einen kurzen Moment schien die Rettung nah.
Dann griffen die Klingen des Tzunki an.
Die uralten Tempelwächter stürmten mit ihren verzauberten Klingen vor, doch selbst ihre ehrwürdigen Waffen fanden keinen Weg durch die unheilige Rüstung der Auserkorenen. Der Gegenstoß des Chaos erschütterte die Formation der Tempelwache, und obwohl die Krieger nicht brachen, zogen sie sich geordnet aus der Schlacht zurück, entschlossen, zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu kämpfen.
Als der Sturm verebbte, gehörte das Schlachtfeld Mordrek.
Nicht durch einen vernichtenden Triumph — sondern weil seine Krieger allem standgehalten hatten, was die Echsenmenschen ihnen entgegenwarfen.
Aufstellung
Echsen: Drache und Hornnackenveteranen rechts, Tempelwache links, Schamanen verteilt so dass Slann sie als Astralkörper nutzen kann. Skinks schwärmen aus in alle Richtungen
Chaos: Barbarenblock zentral, Chaosritter und Helden gegenüber Drache und Hornnackenveteran, Barbarenreiter aufgefächert gegenüber Tempelwache, Hunde jeweils rechts und links.
Zug 1 Chaos bewegt sich im Gesamten vorsichtig in die Mitte oder leicht vor, Hunde greifen Skinks an, werden zerschossen. Plan der Echsen zeigt sich, Chaos durchschaut noch nicht: Ritter mit General beschäftigen, drumherum Schaden anrichten. Ritter marschieren neben Hügel, Skinkschamane stellt sich alleine davor um sie zu beschäftigen, während Hornnackenveteranen und Drache an den Rittern vorbeilaufen Richtung Chaosbarbaren
Zug 2 Chaosritter greifen nicht an und wenden, Schamane stellt sich wieder davor. Warpfeuerdrache und die 2 Hornnacken greifen den Barbarenblock an. 22 mächtige Attacken plus w6 Stampfattacken später sind nur 5 Barbaren gefallen - der Warpfeuerdrache flieht! Ein Hornnacken zieht sich zurück und steht vor dem Champion auf Chaosdrachen, der andere wird von den Barbaren weiter gestellt.
Zug 3 Chaosritter greifen endlich den Schamanen an, formieren sich neu, Champion auf Drache kämpft mit Hornnacken, der andere Hornnacken erschlägt sich mit der kichernden Klinge selbst. Slann schmeißt mit Sprüchen um sich, Skinks erschießen wieder etwas. Der Warpfeuerdrache sammelt sich nicht.
Zug 4 Stellungswechsel, weitere Skinkopferungen für die Chaosritter und Beschuss + Magiegeschehnisse. Der Warpfeuerdrache sammelt sich wieder nicht und flieht vom Feld. Enttäuschend.
Zug 5 Chaosbrut fällt endlich unter dem konzentrierten Beschuss der Skinks und Slann. Chaosritter bringen sich für einen finalen Angriff in Position.
Zug 6 Chaosritter verpatzen ihren Angriff in die Tempelwache wegen eines heraufbeschworenen Monsuns. Der Gegenangriff der Tempelwache verursacht trotz Durchschlag 2 der Echsenklingen keinen Schaden, die Tempelwache zieht sich unnachgiebig zurück und wird in der nächsten Schlacht später auf dem Schlachtfeld erscheinen. Sieg für das Chaos.