Die Schlacht im Dickicht
Der Himmel über den Dschungeln der Schildkröteninseln war schwarz. Tausende von Fledermäusen verdunkelten den Himmel. Sie waren gekommen um den Sieg ihres Meisters zu feiern. Der Geruch von verbranntem Holz, Blut und nasser Erde lag schwer über dem Schlachtfeld.
Was war geschehen..
Die Geister erhoben sich und glitten lautlos über das Land, ihre durchscheinenden Gestalten kaum mehr als Schatten im Nebel. Kalte, bläuliche Lichter glommen in ihren leeren Augenhöhlen. Ihre geisterhaften Schreie hallten über das Schlachtfeld und ließen selbst die erfahrensten Soldaten des Imperiums erzittern.
Hinter ihnen erhoben sich die Sensenreiter. Ihre fliegenden Rösser scharrten mit den Hufen, während die Reiter ihre gewaltigen Sensen über die Köpfe erhoben. Ihre Umhänge flatterten, obwohl kein Wind wehte. Wo ihre Klingen niedergingen, fielen die Menschen, als hätte der Tod selbst seine Hand nach ihnen ausgestreckt.
Als wäre dies nicht genug Schrecken kamen die Blutritter über die Menschheit wie eine Seuche. In schwerer, dunkler Rüstung donnerten sie über die Ebene. Ihre roten Augen leuchteten unter den geschlossenen Helmen. Die gewaltigen Schlachtrösser zertrampelten alles, was sich ihnen in den Weg stellte.
Ihre Lanzen durchbohrten die imperialen Schildwälle. Ihre Lanzen fraßen sich durch Rüstungen und Fleisch. Die Blutritter schnitten durch die Reihen der Imperialen wie ein heißes Messer durch Butter.
„Haltet die Formation! Bei Sigmar, haltet die Formation!“, brüllte der General auf seinem mächtigen Greif kurz bevor aus seiner Kehle nur noch Blut sprudelte.
Kanonen donnerten. Musketenfeuer blitzte durch den Rauch. Hunderte imperiale Soldaten feuerten gleichzeitig auf die heranstürmenden Untoten. Einige der Kreaturen der Nacht fielen getroffen zu Boden nur um wenige Augenblicke später wieder aus dem Nebel aufzutauchen.
Die Menschen kämpften verbissen. Sie waren Soldaten des Imperiums. Sie hatten gegen Orks, Chaoskrieger und andere Schrecken bestanden. Doch auf diese Armee waren sie nicht vorbereitet.
Auch der kalte Stahl des Dampfpanzers hatte dem kalten Fleisch des Vampirlords nichts entgegenzusetzen. Nicht einmal eine Schramme zeichnete sich auf seiner dunklen Rüstung ab. Bevor der Panzer zu Altmetall verarbeitet wurde.
„Was... bei Sigmar...“, flüsterte die Truppen..
Diesem Feind hatten die Truppen des Imperiums am heutigen Tag nichts entgegen zu setzen. Sieg für Lestat und seinen Lord.
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